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Männer- und Burschenberatung

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Männer- und Burschenberatung2018-03-12T17:27:25+00:00

Männer/Burschen unter sich — wozu? 

Ins­ge­samt lässt sich (lei­der) sagen, dass Män­ner ten­den­zi­ell spä­ter Hil­fe von Außen in Anspruch neh­men als Frau­en. Das heißt, das Pro­blem bzw. das Leid besteht schon län­ger, ist grö­ßer und hat sich oft an meh­re­ren „Fron­ten“ schon zuge­spitzt. Natür­lich trifft das nicht auf alle Män­ner zu. Es kommt Stück für Stück mehr Bewe­gung in das Inter­es­se für die eige­ne Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung aktiv zu wer­den und ver­schie­de­ne ent­spre­chen­de Män­ner­grup­pen oder Bera­tungs­an­ge­bo­te zu nut­zen. Immer mehr Ansprü­che (gesell­schaft­lich und part­ner­schaft­lich) sind aktu­ell gege­ben sowohl an die Män­ner als auch an die Frau­en und dies wird auch den Män­nern immer bewuss­ter. Zusätz­lich haben Män­ner auf Grund ihrer Sozia­li­sa­ti­on oft hohe Selbst­an­sprü­che z. B. immer stark zu sein und zu leis­ten.

Häu­fi­ge Moti­ve, war­um Män­ner Bera­tun­gen, Semi­na­re, Män­ner­grup­pen oder ande­re Ange­bo­te der soge­nann­ten „Män­ner­ar­beit“ (selbst­re­flek­tie­ren­de, ent­wick­lungs­för­dern­de und geschlechts­spe­zi­fi­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit der eige­nen Per­sön­lich­keit) in Anspruch neh­men sind:

  • Part­ner­schafts­kon­flik­te 
  • Geleb­te Sexua­li­tät (berüh­rend, näh­rend, befrie­di­gend)
  • Trennung/Scheidung/Besuchsrecht
  • Erzie­hungs­pro­ble­me
  • Beruf­li­che Probleme/Arbeitslosigkeit
  • wirtschaftliche/finanzielle Pro­ble­me
  • Alkoholismus/Sucht
  • Psy­chi­sche Pro­ble­me 
  • Krank­heit
  • Phy­si­sche Gewalt
  • Selbst­re­fle­xi­on

Jeder von uns bewacht ein Tor zur Veränderung, dass nur von innen her geöffnet werden kann.

(Mari­lyn Fer­gu­son)

Semi­na­re für Män­ner und Bur­schen:

Die auf­re­gen­de Welt der Väter

Bei die­sem Semi­nar wird wer­den­den Vätern — Vätern — Patch­work­Vä­tern- allein­er­zie­hen­den Vätern die Mög­lich­keit gebo­ten mit­ein­an­der sich aktu­el­len Fra­gen zu stel­len und …

Mann — Män­ner — Männ­lich­keit.
„Um-Wege“ zum Mann Sein

Heut­zu­ta­ge ein rich­ti­ger Mann zu sein ist ganz schön her­aus­for­dernd.

Da hat Mann doch aller­hand zu tun, hart und weich struk­tu­riert und spon­tan, erfolg­reich und immer genug Frei­zeit, da stellt sich doch die Fra­ge: Äh, was ist denn das eigent­lich — ein rich­ti­ger Mann zu sein — heu­te?

Wann ist ein Mann ein Mann?

Frei nach Her­bert Grö­ne­mey­er soll in der Grup­pe der Fra­ge nach­ge­gan­gen wer­den, was den Mann zum Man­ne macht – genau­er, was uns jeweils zum Man­ne macht. Män­ner sind heu­te …

Beratung von Jugendlichen und Männern mit Einschränkungen:

Begleitung in der Sexuellen Entwicklung

Begleitung im Umgang mit der eigenen „Aggressionsenergie“ 

Die Beglei­tung wird mit­tels Bil­dern, Sym­bo­len, Gegen­stän­den und prak­ti­schen Übun­gen unter­stützt. Jede Per­son erhält eine indi­vi­du­el­le Map­pe als Erin­ne­rungs­stüt­ze.

Die Nach­hal­tig­keit der Beglei­tung erhöht sich, wenn es vor­ab einen inhalt­li­chen  Work­shop für die beglei­ten­den Teams gibt und wäh­rend­des­sen sowie danach die Übun­gen des jewei­li­gen Trai­nings wei­ter geführt wer­den.

Wozu eigentlich Männerseminare?

… fragt Mann sich, wenn er davon liest. Was soll das brin­gen, wenn Mann sich mit ande­ren Män­nern zusam­men tut und über … ja, über was soll­te Mann da eigent­lich spre­chen, was nicht auch nach dem Fuß­ball­match, der Kegel­par­tie, der Arbeit, usw. gespro­chen wer­den könn­te und was soll das dann brin­gen? Und wie­so denn nur Män­ner, wobei doch die größ­ten Pro­ble­me, wenn es denn schon um Pro­ble­me gehen soll, meis­tens mit der Bezie­hung zu Frau­en zu tun haben?

Durch den Aus­tausch mit Ande­ren und aus deren Erleb­nis­sen, sei­en es Lebens­kri­sen, wie sie aus Tren­nung von gelieb­ten Men­schen oder dem Ver­lust des beruf­li­chen Stand­beins ent­ste­hen kön­nen oder dar­aus wie ande­re Män­ner mit Süch­ten (wie Alko­ho­lis­mus) umge­hen oder mit der Geburt des eige­nen Kin­des, kön­nen wir ler­nen und uns wei­ter­ent­wi­ckeln. Jeder Mensch hat etwas ande­re Stra­te­gi­en, um mit ver­schie­de­nen Her­aus­for­de­run­gen fer­tig zu wer­den. In der gelei­te­ten Aus­ein­an­der­set­zung mit ver­schie­de­nen Hand­lungs­mög­lich­kei­ten, kann somit jeder für sich neue und eige­ne Per­spek­ti­ven ent­wi­ckeln, die zu höhe­rer Lebens­qua­li­tät und mehr Zufrie­den­heit bei­tra­gen.

Dabei kön­nen natür­lich Frau­en sehr vie­les bei­tra­gen, was Män­ner in ver­schie­dens­ter Wei­se anre­gen könn­te. War­um „Män­ner­be­glei­ter“ trotz­dem eine geschlech­ter­ho­mo­ge­ne Grup­pe für bestimm­te Fra­gen, die Män­ner bewe­gen, bevor­zu­gen, ist, weil die Dyna­mik unter Män­nern eine ande­re ist. Män­ner kön­nen sich zum Bei­spiel leich­ter unter­ein­an­der in ihren gesun­den aggres­si­ven Sei­ten bestä­ti­gen, wenn Frau­en nicht anwe­send sind. Auch das im über­wie­gen­den Maß bei Män­nern sozia­li­sier­te Kon­kur­renz­ver­hal­ten – zumin­dest jenes gegen­über Frau­en — fällt weit­ge­hend weg.

In die­ser geschütz­ten Grup­pe von Män­nern ent­steht erfah­rungs­ge­mäß eine ange­neh­me und pro­duk­ti­ve Atmo­sphä­re, die den Teil­neh­mern ermög­licht, „end­lich“ auch The­men anzu­spre­chen, die sie schon län­ger beschäf­ti­gen und von ande­ren Män­nern gehört, ernst genom­men und auf einen Weg zur Neu­ori­en­tie­rung gebracht wer­den.

Die Art und Wei­se der Aus­ein­an­der­set­zung rich­tet sich in den Semi­na­ren sehr nach den Wün­schen und Bedürf­nis­sen der Teil­neh­mer. Außer Gesprä­chen und Dis­kus­sio­nen wer­den auch krea­ti­ve und moder­ne Medi­en (Film, Musik, usw.) sowie die Natur in all ihrer Viel­falt mit ein­be­zo­gen, um die auch die Viel­falt der per­sön­li­chen „männ­li­chen“ Fähig­keit zu akti­vie­ren. Wei­ters gibt es auch The­men­se­mi­na­re wie z. B.  Vater­schaft in all sei­nen Facet­ten und Umgang mit den eige­nen Gefüh­len inkl. Aggres­sio­nen.

Burschen brauchen doch nichts, oder?

Ein zen­tra­ler  Teil der „Män­ner­ar­beit“ ist es auch, das Bewusst­sein, sowohl bei den Männern/Vätern als auch in der Gesell­schaft als Gan­zes, zu schär­fen, dass für die Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung der jun­gen Bur­schen zum „Man­ne“ der  Kon­takt mit Män­nern, vor allem mit in sich „gereif­ten“ Män­nern,  von an Beginn (Väter-Kon­takt, Kin­der­gar­ten, Schu­le, …) von gro­ßer Wich­tig­keit ist. Bur­schen haben in unse­rer Gesell­schaft aktu­ell zu wenig „gereif­te männ­li­che Vor­bil­der“ sowie auch zu wenig Mög­lich­keits­räu­me sich als Bursch zu erle­ben und dadurch sich zum stim­mi­gen Mann zu ent­wi­ckeln.

Des­halb ist es aus mei­ner Sicht not­wen­dig Ange­bo­te der Selbst­wahr­neh­mung und Aus­ein­ader­set­zung für die Bur­schen zum The­ma  „Mann­sein“ zu ermög­li­chen. Dies geschieht in Ein­zel- bzw. in Fami­li­en­set­tings oder mit­tels Bur­schen­se­mi­na­ren.

The­men der „Bur­schen­ar­beit“ sind: Sexua­li­tät, Umgang mit den eige­nen Aggres­sio­nen und Gewalt, Sucht, Gen­der, Puber­tät, „Mann­sein“ all­ge­mein.

Wei­ters bin ich auch in der Bur­schen­ar­beit des Män­ner­bü­ros der Cari­tas Kärn­ten invol­viert, wodurch Semi­na­re in Schu­len ange­bo­ten wer­den kön­nen.

Kon­takt: Män­ner­be­ra­tung der Cari­tas in Kärn­ten